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Archiv der Kategorie: %s Dokumente und Anleitungen

VonI. Zastrow

Apps auf dem Smartphone aktualisieren

Unsichere Apps können eine Schwachstelle bei Android Tablets und Smartphones darstellen. Insofern ist es sinnvoll regelmäßig auch auf diesen Geräten die Apps auf notwendige Updates zu prüfen.

So installieren Sie wichtige Updates auf Ihrem Android Gerät

  1.  Öffnen Sie das Play Store App
  2. Tippen Sie links oben auf die drei übereinanderliegenden Balken (Menü)
  3. Wählen Sie den ersten Menüpunkt „Meine Apps und Spiele
  4. Auf dem folgenden Bildschirm werden alle Apps angezeigt und Sie können durch antippen des grünen Icons „Alle aktualisieren“ sämtliche Updates auf einen Schlag installieren.

Abb 1:
Play Sore App

Abb. 2:
Play Store Menü

Abb. 3:
Hier auf „Alle aktualis.“ tippen

 

 

VonI. Zastrow

Kaspersky Meldung: „Die Zusatzvereinbarungen wurden aktualisiert“

Laut der  Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) benötigen Unternehmen und Organisationen Ihre Zustimmung für die Verarbeitung personenbezogener Daten im weitesten Sinne. In diesem Zusammenhang steht eine Meldung, die bei einigen Nutzern der Kaspersky Software eingeblendet wird.

Die Meldung erscheint nach dem Einschalten mit folgendem Fenster:

Empfohlene Vorgehensweise

  1. Klicken sie auf die grüne Schaltfläche „Anzeigen
  2. Beim nächsten fenster klcken Sie auf „Ablehnen
  3. Beim übernächsten fenster klicken Sie wieder auf „Ablehnen
  4. Zum Abschluss klicken Sie auf „Schließen„.

Das wars.

Abbildung des Fensters mit der Schaltfläche zum Ablehnen

VonI. Zastrow

Benutzer-Feedback: Ja, oder Nein?

Immer wieder werden Sie im Internet oder von Apps  aufgefordert, ein Benutzer-Feedback zu senden.
Aktuell wird eine derartige Meldung von der E-Mail-App eM Client eingeblendet.

In der Meldung heißt es:

Helfen Sie uns eM Clinet zu verbessern und erlauben Sie anonyme Nutzerinformationen zu sammeln.

Unser Rat

  • Wir raten grundsätzlich von der Zustimmung zu jeglicher Datensammlung ab.
  • Bei der Meldung von eM Client empfehlen wir „NEIN“ anzuklicken.

Abbildung der eM Clinet Meldung

VonI. Zastrow

Abo-Falle mit zweifelhaften Treiber-Updatern

Mit vorgetäuschten Meldungen Ihre Treiber* seien nicht aktuell oder der PC müsste bereinigt werden, werben zweifelhafte Anbieter für Programme, die die vorgegaukelten Schwachstellen beheben sollen. Zunächst heißt es die Software sei kostenlos, aber wenn man sie erst einmal installiert hat, wird aufdringlich für ein kostenpflichtiges Upgrade geworben. Und das mit ständig eingeblendeten und sehr aufdringlichen Warnmeldungen. Diese Art von Software wir auch als AdWare (Ad= Advertising Ware = Software) bezeichnet.

Die unseriösen AdWare Prgramme nennen sich unter anderem:
PC Reviewer / Driver Updater / Driver Reviewer / OneSafe PC Cleaner / WinRepair / PC Fixer Pro / SpeedUpMyPC / PC Cleaner / Smart PC Cleaner

Unser Rat

  • Lassen Sie sich durch die plumpen Werbeanzeigen nicht ins Boxhorn jagen.
  • Klicken Sie niemals auf Meldungen, die ene PC Bereinigung oder Treiber-Updates anpreisen.
  • Installieren Sie keinesfalls Software zur PC Bereinigung under zum Treiber-Update.

Was tun, wenn sich die AdWare schon installiert hat?

  • Öffnen sie die Systemsteuerung und versuchen Sie die AdWare über „Programme und Features“ zu deinstallieren. Dabei ist es hilfreich die Liste nach Datum zu sortieren um die zuletzt installierten Programme zu finden.
  • Überprüfen und Bereinigen Sie Ihr System mit AdwCleaner.
    https://de.malwarebytes.com/adwcleaner/
  • Im Zweifelsfall suchen sie Fachkundigen Rat.

Abbildung Driver Reviver

*Treiber sind Programme, die für die Steuerung und Funktion der einzelnen Hardwarekomponenten Ihres Windows PCs uständig sind. beispielsweise Netzwerk/Internet, Grafik und Audioausgabe.

VonI. Zastrow

Windows 10 Sperrbildschirm unscharf

Seit dem Windows 10 Funktionsupdate Nr- 1903 ist der sogenannte Sperrbildschirm beim Hochfahren des PC nur noch verschwommen sichtbar. Dies ist kein Fehler, sondern eine bewusst vorgenommene Änderung von Microsoft. Leider sind durch diese Änderungen die schönen Fotomotive des Windows 10 Blickpunktes nicht mehr richtig sichtbar. Obwohl es viele Beschwerden gab, wurde beim neuesten Funktionsupdate Nr. 1909 daran nichts geändert.

Abb. Verschwommener Sperbildschirm

Abb. Scharfer Sperrbildschirm

Lässt sich das ändern?
Offiziell gibt es keine Einstellung in den Systemeinstellungen, die den Sperrbildschirm wieder scharf darstellt. Lediglich ein Eingriff in die Registry kann den scharfen Sperrbildschirm wieder herstellen. Unter folgendem Link können Sie eine.reg Datei downloaden, welche diese Änderung vornimmt. Das ist allerdings nur für fortgeschrittene PC Nutzer zu empfehlen.

Download sperrbildschirm.reg (Nutzung auf eigenes Risiko!)

VonI. Zastrow

Was tun, wenn der Drucker Probleme macht?

Wer einen Drucker besitzt, kennt das Problem:
Ausgerechnet dann, wenn man etwas Wichtiges ausdrucken muss, streikt der Drucker.

Tipps zur Fehlerbeseitigung

Problemfall 1
Der Drucker druckt, aber es kommt ein leeres, oder nur ganz schwach bedrucktes Blatt heraus.

Mögliche Ursache
Die Patronen sind entweder leer oder eingetrocknet. Wenn man nicht regelmäßig druckt, trocknen bei Tintenstrahldruckern die Patronen ein.
Test
Wenn Sie einen Drucker mit Kopierer besitzen, versuchen Sie einmal etwas zu kopieren.
Lösung
Setzen Sie neue Patronen ein.

Problemfall 2
Der Drucker ruckelt kurz und bricht den Ausdruck ab. Meist leuchtet, oder blinkt eine rote, oder orangene Leuchte am Gerät.

Mögliche Ursache
Es liegt ein Papierstau vor oder es befindet sich ein Gegenstand im Druckwerk, bzw. papiereinzug.
Test
Schalten Sie das Gerät aus und wieder an.
Lösung
Öffnen Sie das Gerät vorsichtig und schauen Sie, ob sich etwas in der Mechanik verklemmt hat. Entfernen Sie den Gegenstand (meist ein Stück Papier) vorsichtig.

Problemfall 3
Der Drucker hat keine Verbindung zum PC oder zeigt an, dass er „offline“ ist.

Mögliche Ursache
Das USB-Druckerkabel steckt nicht richtig im USB Anschluss.
Bei WLAN Verbindung, ist die Verbindung gestört.
Test
Wenn Sie einen Drucker mit Kopierer besitzen, versuchen Sie einmal etwas zu kopieren, um auszuschließen, dass der Drucker einen Defekt hat.
Lösung
Überprüfen sie alle Kabeverbindungen. Schalten Sie den WLAN Router für ca. 10 Sekunden aus und starten sie diesen neu.
Schalten Sie den PC und den Drucker aus und wieder an.

Tipp: Das sollten Sie unbedingt probieren, wenn Ihr Drucker nicht mehr funktioniert.

VonI. Zastrow

Neues Windows 10 Funktionsupdate 1909 in den Startlöchern

Neben den regelmäßigen Sicherheits-Updates und den monatlichen Qualitätsupdates erscheint bei Windows 10 im Halbjahresrhythmu ein sogenanntes Funktionsupdate. Funktionsupdates sind dazu gedacht das Windows System laufend weiter zu entwickeln und den aktuellen Entwicklungen anzupassen. Da Funktionsupdates relativ groß sind, dauert das Laden und die Installation relativ lange.

Das sollten Sie wissen

  • Das Windows 10 Herbstupdate (1909) bringt keine wesentlichen Änderungen mit sich. Es beinhaltet lediglich kleine Verbesserungen und Leistungsoptimierungen.
  • Das Update wird automatisch von der Windows Update-Funktion installiert und Sie werden zu einem Neustart des Systems aufgefordert, wenn das Update abgeschlossen ist.
  • Da das Update schrittweise für einzelne Systeme freigegeben wird, kann es etwas dauern, bis es auf Ihrem PC erscheint.

So können Sie den Update-Status überprüfen

  • Öffnen Sie die Windows 10 „Einstellungen
  • Klicken Sie auf „Update und Sicherheit
  • Sofern das 1909er Update bereits verfügbar ist, können Sie die Installation dort manuell starten.

Abbildung Funktionsupdate installieren

VonI. Zastrow

Gefährliche E-Mail-Anlagen erkennen

Der Trojaner EMOTET, der sich über infizierte E-Mail-Anlagen verbreitet, hat bereits große Schäden bei Privatpersonen, Behörden und Unternehmen angerichtet. Dies zeigt, dass die E-Mail nach wie vor zur Verbreitung von Viren und Trojanern missbraucht wird. Um so wichtiger ist es daher für die Nutzer gefährliche E-Mail-Anlagen zu erkennen.

Regel Nr. 1
Wenn Sie eine E-Mail mit Anhang von einem Freund oder einem bekannten Unternehmen erhalten, seien sie trotzdem skeptisch.
Absender lassen sich einfach fälschen und die E-Mail könnte von einem infizierten PC ohne Wissen des Absenders versendet worden sein.

So erkennen Sie gefährliche Anlagen
E-Mail-Anlagen enthalten neben dem Dateinamen auch eine sogenannte Datei-Endung. Anhand dieser lässt sich erkennen um welchen Dateityp es sich handelt. Auch anhand des Icons lässt sich der Dateityp erkennen. Besondere Vorsicht ist bei folgenden Endungen geboten:

Gefahrestufe 1

.exe /.zip / .rar

Gefahrenstufe 2

.doc / .docx /.xls / .xlsc

Gefahrenstufe 3

.pdf / .jpg

Abbildung mit Beispielen

 

 

Grundlegende Schutzmaßnahman

  • Setzen Sie ein effektives Virenschutzprogramm auf Ihrem PC ein.

  • Überprüfen Sie Ihr System regelmäßig (mindestens alle 3 Monate) auf aktuelle Programmupdates.

  • Sichern Sie sich wichtige Dateien regelmäßig auf einen USB Stick odereine externe Festplatte.

VonI. Zastrow

Firefox Monitor findet gehackte Nutzerdaten

Es passiert immer wieder, dass Unternehmen Opfer von Hackerangriffen werden und dabei digitale Kundendaten gestohlen werden. Opfer solcher Cyberattacken waren in den letzten Jahren auch viele große Firmen wie beispielsweise die Deutsche Telekom, eBay, Marriot, Facebook, British Airways etc.* Aber auch viele kleinere Unternehmen werden Opfer von Hacker-Angriffen, wovon in der Presse wenig berichtet wird.

Mit dem Firefox Monitor  kann jeder überprüfen, ob seine E-Mail-Adresse und weitere persönliche Daten bereits in illegalen Hackerdatenbanken existieren und wenn ja, bei welchem Unternehmen die Daten gestohlen wurden.

So verwenden Sie den Firefox Monitor

  1. Klicken Sie auf den Link: Firefox Monitor um die Seite im Browser zu öffnen.
  2. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das vorgesehene Suchfeld ein.
  3. Starten Sie die Recherche mit dem Klick auf die SchaltflächeAuf Datenlecks überprüfen„.

Wass tun, wenn Ihre Daten gestohlen wurden?

Sollte im Ergebnis der Überprüfung stehen, dass Ihre Daten in bekannt gewordenen Datenlecks gefunden wurden, sollten Sie folgendermaßen vorgehen.

  1. Ändern Sie umgehend Ihr Passwort bei dem betroffenen Anbieter. Dieser wird in der Ergebnisliste explizit genannt.
  2. Löschen Sie ggf. Ihren Account bei dem genannten Anbieter.
  3. Sofern Sie ein und dasselbe Passwort auch bei anderen Anbietern verwenden, sollten Sie dies auch dort ändern.

*Liste von Datendiebstählen bei Wikipedia

VonI. Zastrow

So schützen Sie sich vor EMOTET

Der EMOTET Trojaner wird vom BSI als „eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit“ bezeichnet. Der auf Online-Banking spezialisierte Trojaner hat es zudem auf persönliche Daten abgesehen und kann weitere Schadsoftware, wie z.B. Ransomware zum Verschlüsseln von Daten auf dem infizierten Rechner nachladen.
Ist ein Rechner mit EMOTET infiziert, liest der Trojaner die gespeicherten Kontakte aus und versendet an diese unter dem Absender des infizierten Systems weitere infizierte E-Mails.
EMOTET hat bereits Netzwerke mehrerer Behörden und auch die des Berliner Kammergerichts infiziert und damit lahm gelegt.

Das sollten Sie wissen

  • Emotet verbreitet sich über infizierte E-Mail-Anlagen.
  • Infizierte E-Mails haben oft den Absender eines Bekannten, dessen PC infiziert ist.
  • Der Trojaner kann ausschließlich Microsoft Windows-Systeme infizieren.

So können Sie sich schützen

  • Öffnen Sie E-Mail-Anlagen und Links nur, wenn Sie diese explizit zuordnen können.
  • Fragen Sie im Zweifelsfall beim Absender nach, ob er Ihnen bewusst eine e-Mail mit Anlage geschickt hat.
  • Seien Sie insbesondere bei Anlagen mit der Dateiendung, doc, docx, zip, xls, xlsc, ppt, pps, pptx, exe vorsichtig.
  • Verwenden Sie eine aktuelle Virenschutz-Software.
  • Überprüfen Sie Ihr System regelmäßig auf notwendige Updates.
  • Legen Sie sich eine Sicherung von wichtigen Daten (Dokumenten, Adressen, Fotos etc.) an.

Weitere Informationen zu EMOTET:

ACS – Maßnahmen zum Schutz vor Emotet und anderen E-Mailangriffen