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VonI. Zastrow

Betrügerische Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern und falschen Polizisten

Derzeit sind wieder Telefonbetrüger aktiv, die versuchen Ihre Opfer unter fadenscheinigen Gründen in eine Falle zu locken. Nachdem uns von einigen Kunden davon berichtet wurde, haben wir noch etwas recherchiert und dabei die Bestätigung bekommen, dass es zurzeit zwei verbreitete Maschen gibt, nach denen die Betrüger vorgehen.

Masche 1: Der Anrufer von Windows
Ein meist englischsprachiger Anrufer gibt sich als Mitarbeiter von WINDOWS aus. Er  fordert dazu auf den PC einzuschalten und seinen Anweisungen zu folgen, da das System mit einem  gefährlichen Virus infiziert sei. Der Anrufer lotst die Opfer auf eine Internetseite, von der aus eine Fernwartung gestartet wird. Hat der Betrüger erst einmal Zugriff auf das Gerät des Opfers, droht er mit der Löschung aller Daten, sofern der Betroffene nicht unverzüglich einen Betrag überweist oder seine Kreditkarten Nummer dazu zur Verfügung stellt.

Masche 2: Anruf eines Polizisten oder Kriminalbeamten
Bei dieser Betrugsmasche gibt sich ein deutschsprachiger Betrüger als Polizist oder Kriminalbeamter aus und warnt sein Opfer, dass es Erkenntnisse gibt, nach denen ein Einbruch auf dessen Wohnung geplant ist. Er rät dringend dazu sämtliche Wertsachen, die in der Wohnung sind in Sicherheit zu bringen und sagt, dass ein Polizist in Zivil persönlich vorbeikommt, die Sachen in Empfang zu nehmen und sicher zu verwahren. Wehe dem, der dem falschen Polizisten seine Wertsachen übergibt.

Unser Rat

  • Legen Sie bei englischsprachigen Anrufern, die Ihnen nicht persönlich bekannt sin umgehend auf.
  • Wenn Sie die Polizei anruft, lassen Sie sich eine Rückrufnummer geben und rufen dann umgehend die 110 an.
  • Sie können sich bei der Polizei ein Codewort für wichtige Angelegenheiten hinterlegen lassen.

 

VonI. Zastrow

Systemupdates bei Smartphones & Tablets überprüfen

Wer ein Smartphone oder Tablet besitzt, der sollte sein System immer auf dem neusten Stand halten. Systemupdates schließen Sicher­heits­lücken und sorgen für eine reibungslose Funktion des Smartphones. Auch wenn es oft lästig ist, sollte von Zeit zu Zeit geprüft werden, ob neue Systemupdates vorliegen.

Vorgehensweise bei Android Geräten
In der Regel finden Sie den entscheidenden Menüpunkt auf folgendem Weg:

  1. Öffnen Sie die „Einstellungen
  2. Wählen Sie „System
  3. Tippen Sie auf „Über das Telefon
  4. Dort finden Sie den Punkt „Systemupdates

Wenn Sie bei den Systemupdates sind, wird die aktuelle Version angezeigt und man kann dort direkt die Suche nach neuen Updates starten.

Vorgehensweise bei iPad und iPhone

  1. Öffnen Sie die „Einstellungen
  2. Unter „Allgemein“ finden Sie den Punkt „Systemupdates

Beispiel: Einstellung bei einem Samsung Smartphone

VonI. Zastrow

Info zum eM Client Sommerangebot

Nutzer des eM Client E-Mail Programms erhalten derzeit ein Angebot zum Upgrade ihres Programms auf eM Client Pro zu einem Sonderpreis von 19,95 €

Dieses Angebot richtet sich an diejenigen, die eM Client professionell nutzen oder mehr als 2 E-Mail-Adressen mit eM Client verwalten.

Für Privatnutzer lohnt sich das Upgrade allerdings nicht.

Unser Rat

  • Wenn Sie Privatnutzer sind, können Sie eM Client weiterhin in der kostenlosen Free Version nutzen
  • Sollten Sie eM Client geschäftlich nutzen, könne wir das Angebot empfehlen.

 

VonI. Zastrow

Google+ wird am 2.4.2019 eingestellt: Das sollten Sie beachten

In einer Mail, die viele Nutzer von Google Diensten erhalten, fordert Google zum Speichern der Inhalte bei Google+ bis zum  31. März 2019 auf.
Wie bereits im Februar in einer Mail angekündigt (Siehe Beitrag vom 6.2.2019), stellt Google das 2011 gestartete Soziale Netzwerk Google+ im April 2019 ein.

Was ist Google+ (Google Plus)
Mit Google+ wollte Google ein Soziales Netwerk nach dem Vorbild von Facebook aufbauen. Über ein persönliches Profil konnte man sich mit Freunden und Bekannten verbinden und Erlebnisse, Ideen oder persönliche Ansichten teilen.

Warum wird Google+ eingestellt
Das Soziale Netzwerk Google+ wurde durch die Dominanz von Facebook von sehr wenigen Teilnehmern genutzt und hat seit seiner Gründung 2011 nur ein Schattendasein geführt. Mangels Akzeptanz der Nutzer stellt Google dieses Soziale Netzwerk zum April 2019 ein.

Was passiert mit der Google Suche, Gmail, Google Kalender und anderen Google Diensten?
Diese Angebote sind von der Einstellung von Google+ unberührt. Alles bleibt, wie es ist.


Abbilsung: Google Plus Profil

VonI. Zastrow

Energiesparmodus kann wichtige Updates verhindern

Bei vielen PCs fehlen trotz automatischer Windows-Update Funktion wichtigen Sicherheits- und Funktionsupdates.
Speziell ist dies der Fall beim sogenannten Oktober-2018-Updates (1809), das mit über 4 GB Downloadgröße einen riesigen Brocken darstellt. Gerade die Größe des Downloads ist besonders für diejenigen, die Ihr Gerät nur wenig nutzen oder die Energiespar-Einstellungen falsch eingestellt haben ein Problem. Immer wenn der PC eingeschaltet ist und das Update anfängt zu laden, wird es gleich wieder unterbrochen, da entweder der PC ausgeschaltet wird, oder die automatischen Energiespar-Einstellungen das Gerät in den Ruhemodus versetzen.

Unsere Empfehlung

  1. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit die Updates in den Einstellungen. Bei Windows 10 finden Sie die Einstellungen Startmenü am linken Rand (Zahnradsymbol)
  2. Überprüfen Sie die Energiespar-Einstellungen. Beim Laptop gelangen Sie über einen Rechtsklick auf das Batteriesymbol unten rechts in der Taskleiste am schnellsten dort hin (Anleitung mit Bildern unten).
  3. Lassen Sie Ihren PC von Zeit zu Zeit etwas länger laufen. Auch wenn Sie ihn nicht unbedingt benötigen. Ein mal im Monat 3-4 Stunden am Stück.

Anleitung:
So passen Sie Ihre Energiespar-Einstellungen an

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bateriesymbol unten rechts in der Taskleiste


2.  Klicken Sie beim ausgewählten Energiesparplan (Hier Höchstleistung) auf Energiespaplaneinstellungen ändern.


3. Stellen Sie im Modus Netzbetrieb den Energiesparmodus auf „Niemals


 

 

VonI. Zastrow

Kaspersky Secure Connection für private Nutzer unnötig

So genannte VPN Anbieter werben derzeit vermehrt um Kundschaft. Die meist kostenpflichtigen Angebote sind jedoch für Privatnutzer unnötig. Bei einer VPN Verbindung wird der Datenverkehr zunächst verschlüsselt zu einem so genannten VPN Server des VPN-Anbieters geleitet, der wiederum die Herkunft der Anfragen verschleiern soll. Da in der Praxis immer mehr Onlineangebote inkl. E-Mail über eine HTTPS / TLS-Verschlüsselung geschützt sind, bringt für den privaten Nutzen der Einsatz eines zusätzlichen VPN-Kanals wenig Zusatznutzen.

AUSNAHME: Wer mit seinem Laptop oder Smartphone über fremde WLAN Zugänge Internetdienste nutzt, kann über einen VPN Anbieter unterbinden, dass vom dortigen Zugriffspunkt Daten mitgelesen werden können. So ist Beispielsweise beim Onlinebanking oder Trading in einem Hotel ein VPN-Anbieter eine zuätzliche Sicherheit.

Wie die meisten anbiter von Virenschutz-Lösungen, bietet auch Kaspersky einen VPN-Dienst namens „Kaspersky Secure Connection“ an. Kaspersky Secure Connection installiert sich bei der Installation von Kaspersky Virenschutz Software automatisch mit und bietet für 29€ / Jahr den erweiterten VPN Schutz an.

Unsere Empfehlung
Wenn rechts unten am Bildschirm die Meldung von Kaspersky Secure Connection erscheint, können Sie diese einfach ignorieren.
Wer diese Modul dauerhaft von seinem Gerät entfernen möchte, kann Kspersky Secure Connection deinstallieren.

Kurzanleitung für Windows 10

  • Klicken Sie links unten auf die Windows-Fahne (Startmenü)
  • Anschließend am linken Rand des Startmenüs auf das Zahnrad (Einstellungen)
  • Bei den Einstellungen wählen Sie den Punkt „Apps“
  • In der Liste der Apps  klicken Sie auf „Kaspersky Secure Connection“
  • Klicken Sie auf „Deinstallieren“

 

VonI. Zastrow

TIPP: Smartphones ein mal pro Woche neu starten

Smartphones laufen sehr oft wochenlang im Dauerbetrieb. Während des Betriebs werden unterschiedliche Apps geöffnet, Fotos geknipst, Nachrichten versendet etc.

Wenn geöffnete Apps und gestartete Systemprozesse nicht regelmäßig manuell beendet werden, wird der Arbeitsspeicher der Smartphones immer mehr belastet und die Leistung des Gerätes entsprechend gebremst. Zudem wird durch im Hintergrund unnötig laufende Apps der Akku unnötig belastet.

Da besonders Neueinsteiger und Anfänger meist nicht wissen wie geöffnete Apps oder Prozesse geschlossen werden, hilft ein einfacher Neustart des Gerätes dabei, diese Bereinigung durchzuführen.

Unsere Empfehlung
Schalten Sie Ihr Smartphone ein mal pro Woche komplett aus und nach ca. 5 Minuten wieder ein. Dadurch werden alle Apps geschlossen  und Systemprozesse gestoppt.

 

VonI. Zastrow

eM Client Probleme mit der Update-Funktion

Bei dem beliebten E-Mail-Programm eM Client kommt es derzeit bei einigen Installationen zu Problemen mit der integrierten Update Funktion. Betroffen ist u. a. die Version 7.2.30. In einer großflächigen Anzeige (Siehe Abbildung unten), wird bei den betroffenen Systemen auf die Störung hingewiesen und ein Link zum manuellen Download des Updates angeboten (grüne Schaltfläche).

Unser Rat

  1. Stellen Sie sicher, dass sie Ihr Passwörter zu Ihren E-Mail-Adressen parat haben. Es wird zwar nicht zwangsläufig bei diesem Update benötigt, aber in einigen Fällen muss es anschließend einmal neu eingegeben werden. Insbesondere, wenn Sie eine @gmail Adresse verwenden.
  2. Sollte die Infotafel Neue Version steht zum Download bereit eingeblendet werden, klicken Sie auf die Grüne Schaltfläche Herunterladen.
  3. Laden Sie sich die Setup.exe Datei runter und starten Sie anschließend die Installation.
  4. Stimmen Sie bei der Benutzerkontensteuerung mit Ja zu.
  5. Wenn Die Installation abgeschlossen ist, entfernen Sie bei der Bestätigungstafel das Häkchen bei Mit Windows starten.

Link zum Download der aktuellen Version:
https://www.emclient.com/dist/latest/setup.msi

EXPERTEN-TIPP: Über folgenden Link können Sie die eM Client Update-Historie aufrufen:
https://de.emclient.com/release-history

Abbildung der eM Clienst Update Meldung

 

 

VonI. Zastrow

Stiftung Warentest testet Virenschutz Programme

„Sichertheitssoftware für Windows: Elf Programme schützen sehr gut“

Im aktuellen Virenschutz-Test der Stiftung Warentest wurden 22 Virenschutzprogramme für Windows und 9 Schutzprogramme für Mac auf Herz und Nieren geprüft.
Bei den Schutzprogrammen für Windows fällt auf, dass die Hälfte der Schutzprogramme sehr gut abschneiden. Darunter befinden sich auch kostenlose Schutzprogramme, die allerdings teils mit nervigen Werbeeinblendungen einhergehen.

Auch der in Windows 10 integrierte und kostenlose Windows Defender, hat laut den Testexperten der Stiftung Warentest aufgeholt. Lediglich beim Phishing-Schutz und beim Schutz vor infizierten Links wurden ihm Schwächen attestiert.

Auch für Mac Nutzer kann laut Stiftung Warenschutz eine Schutzsoftware sinnvoll sein. Da Mac-Systeme nach, wie gegen klassische Viren immun sind, sind Phishing-Attacken und Passwortklau auch bei diesen Systemen möglich.

Unsere Empfehlung für Windows Nutzer:

  • Für weniger versierte Windows-Nutzer die Ihr System regelmäßig nutzen, empfehlen wir den Einsatz eines guten Bezahl-Virenschutzes, wie z.B. Kaspersky Internet Security.
  • Wer seinen Laptop oder PC mit Windows 10 nur selten nutzt, für den reicht auch der Windows 10 Defender. Allerdings sollten die Updates regelmäßig kontrolliert werden und ein Browser mit integriertem Phishing Schutz eingesetzt werden. Beispielsweise Google Chrome.
  • Für versierte Windows Nutzer die sie nicht an Werbeeinblendungen stören, kommt auch ein kostenloser Virenschutz infrage.

Unsere Empfehlung für Mac Nutzer:

Wenn Sie zum Surfen im Internet den Safari-Browser oder Google Chrome verwenden, sind Sie gut vor Phishing-Angriffen geschützt. Ein zusätzlicher Virenschutz ist für den privaten Einsatz unserer Meinung nach nicht unbedingt nötig.

Den gesamten Test finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Test-Zeitschrift oder im Internet:

VonI. Zastrow

Microsoft warnt vor der Nutzung des Internet Explorer

Microsoft hat die Weiterentwicklung des seinerzeit meistgenutzten Internetbrowsers bereits 2015 eingestellt. Nun warnt das Unternehmen noch einmal eindringlich, vor der Verwendung des  Internet Explorers.

Welche Probleme kann die Verwendung des Internet Explorer verursachen?
Zunächst einmal ist der Internet Explorer mit vielen modernen Internetseiten nicht mehr kompatibel. Das heißt konkret, dass Seiten nicht mehr richtig laden und das Programm oft nicht mehr reagiert. Auch verlangsamt der Internet Explorer die Ladezeit vieler Internetseiten massiv. Zudem werden immer häufiger Sicherheitslücken zum Einschleusen von AdWare und Viren missbraucht.

Das würden wir Ihnen empfehlen.
Wenn Sie immer noch mit dem Internet Explorer im Internet surfen, raten wir Ihnen, sich einen alternativen und modernen Browser, wie z.B. Google Chrome oder Firefox zu installieren. Wenn Sie ein Windows 10 System verwenden, steht dort auch der dort bereits enthaltene Internetbrowser Edge zur Verfügung.

Unser Tipp
Die Favoriten und Einstellungen, die Sie im Internet Explorer gewohnt waren, lassen sich auf die anderen Browser übertragen. Unsere Service-Hotline hilft Ihnen dabei gerne weiter.

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