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VonI. Zastrow

Ist Ihr WhatsApp sicher? So überprüfen Sie, ob Sie von der aktuellen Sicherheitslücke betroffen sind.

Der WhatsApp Messaging-Dienst  hat kürzlich eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die eine Überwachungssoftware installiert werden konnte. Betroffen von dieser Sicherheitslücke sind sowohl Android, als auch iOS geräte. Es wird deshalb empfohlen, auf allen Geräten die WhatsApp Version zu aktualisieren.

In den allermeisten Fällen, instaliert sich das wichtige Update jedoch automatisch und es ist kein manuelles Eingreifen nötig.
Wenn Sie selbst überprüfen möchten, ob Sie über die aktuelle Version verfügen, zeigen wir Ihnen die Schritte in folgendem Anleitungs-Film.

VonI. Zastrow

Infos zur Meldung über Lücke in Kaspersky Anti-Virus

Aktuell wird in den Medien von einer Sicherheitslücke in einer Antiviren-Datenbank vom 4.4.2019 bei Kaspersky Anti-Virus berichtet. Ursache für die potenzielle Sicherheitslücke war ein Fehler in einer Antiviren-Datenbank, der jedoch umgehend behoben wurde. Da sich die Antiviren-Datenbanken bei Kaspersky Antiviren-automatisch aktualisieren, wurde die Sicherheitslücke in den allermeisten Fällen automatisch behoben.

So überprüfen Sie, ob Ihr PC sicher ist

  1. Öffnen Sie Kaspersky Antivirus
  2. Klicken Sie auf Datenbanken-Update
  3. Sollte das letzte Update vor dem 4.4.19 liegen, Klicken Sie auf „Aktualisieren“

Abbildung Kaspersky Datenbanken-Update

 

 

 

 

 

VonI. Zastrow

T-Online bereinigt E-Mail Adressen ehemaliger Vertragskunden

Wer seit 2016 von T-Online zu einem anderen Internetanbieter (Provider) gewechselt hat, konnte seine @t-online.de zunächst für 6 Monate weiter nutzen.  Zusätzlich konnte die bestehende E-Mail-Adresse, die Teil des Vertrags war, durch einen sogenannten Erhaltungsprozess in eine kostenlose T-Online Freemail Adresse umgewandelt werden. Darüber wurden alle betroffenen mittels einer E-Mail informiert. Bis Anfang Mai 2019 war allerdings auch für diejenigen, die den Erhaltungsprozess nicht durchgeführt hatten die Welt noch in Ordnung. Die Telekom hatte die Adressen nämlich über die 6 Monate hinaus einfach weiter laufen lassen.

Nun hat die Telekom jedoch Anfang Mai 2019 alle diese Adressen in einer Bereinigungsaktion auf einen Schlag gelöscht, sodass die Betroffenen auf einmal keine E-Mails mehr abrufen konnten. Wenn man versucht hat, sein Passwort zu rekonstruieren, hieß es, die Adresse sei bei der Telekom nicht bekannt. Wollte man die Adresse neu registrieren hieß es jedoch, dass die Adresse bereits vergeben sei. Hier beisst sich die Katze für die Betroffenen also in den Schwanz.

Das sollten Sie wissen
Laut unseren derzeitigen Informationen sind für alle diejenigen, die nicht mehr Kunde der Telekom sind die Adressen unwiederruflich gelöscht. Auch E-Mails, die nicht auf dem Computer gespeichert sind, sind nicht mehr rekonstruierbar. Wer das Problem hat und noch Kunde bei der Telekom ist, kann über die Service-Hotline die Adresse wieder auf sein Kundenkonto schalten lassen.

Das können Sie tun

Info: Wenn Ihnen jemand an die gelöschte Adresse eine E-Mail schreibt, erhält er eine automatische Antwort, dass diese Adresse nicht existiert.

 

VonI. Zastrow

Fake Meldung: „Ihr Windows System ist beschädigt. Sie müssen unbedingt handeln!“

Derzeit häufen sich Meldungen besorgter PC Anwender, die unvermittelt eine Anzeige eingeblendet bekommen, dass ihr Windows System beschädigt sei.

Wer den eingeblendeten Anweisungen folgt, behebt nicht den Fehler, sondern handelt sich durch einen angebotenen Download erst das eigentliche Problem ein.

Wer zur Fehlerbehebung den angebotenen OneSafe PC-Cleaner der Firma Avanquest installiert, wird anschließend mit weiteren Fake-Fehlermeldungen bombardiert und dazu gedrängt, einen Abo-Vertrag mit der UPCLICK MALTA LIMITE in Malta abzuschließen um die Systembeschädigungen zu beheben.

Wie kommt die Meldung auf meinen PC?
Nicht nur Internetseiten sind voller Werbung, sondern auch viele Windows 10 Apps (Beispielsweise Spiele) beinhalten Werbelinks, die mit dem Standardbrowser verknüft sind. Haben Sie auf Ihrem PC den Internet Explorer oder Microsoft Edge eingestellt, sind Sie bereits potentielles Opfer dieser Betrugsmasche.

So können Sie sich schützen

  • Verwenden Sie zum Surfen im Internet keinesfalls den Internet Explorer.
  • Microsoft Edge ist zwar etwas sicherer, aber für diese Betrugsmasche ebenfalls anfällig.
  • Nutzen Sie Google Chrome oder Firefox.
  • Überprüfen Sie, dass Internet Explorer oder Edge nicht als Standardbrowser eingestellt sind.

Was tun, wenn die Warnmeldung auftauch

  • Fahren Sie den PC einfach runter, indem Sie links unten auf das Startmenü klicken.
  • Wenn nach dem Neustart die Warnmeldung weiterhin auftaucht, wenden Sie sich an unsere Service-Hotline 089-55293606.

Abbildung: OneSafe PC-Cleaner

 

VonI. Zastrow

Betrügerische Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern und falschen Polizisten

Derzeit sind wieder Telefonbetrüger aktiv, die versuchen Ihre Opfer unter fadenscheinigen Gründen in eine Falle zu locken. Nachdem uns von einigen Kunden davon berichtet wurde, haben wir noch etwas recherchiert und dabei die Bestätigung bekommen, dass es zurzeit zwei verbreitete Maschen gibt, nach denen die Betrüger vorgehen.

Masche 1: Der Anrufer von Windows
Ein meist englischsprachiger Anrufer gibt sich als Mitarbeiter von WINDOWS aus. Er  fordert dazu auf den PC einzuschalten und seinen Anweisungen zu folgen, da das System mit einem  gefährlichen Virus infiziert sei. Der Anrufer lotst die Opfer auf eine Internetseite, von der aus eine Fernwartung gestartet wird. Hat der Betrüger erst einmal Zugriff auf das Gerät des Opfers, droht er mit der Löschung aller Daten, sofern der Betroffene nicht unverzüglich einen Betrag überweist oder seine Kreditkarten Nummer dazu zur Verfügung stellt.

Masche 2: Anruf eines Polizisten oder Kriminalbeamten
Bei dieser Betrugsmasche gibt sich ein deutschsprachiger Betrüger als Polizist oder Kriminalbeamter aus und warnt sein Opfer, dass es Erkenntnisse gibt, nach denen ein Einbruch auf dessen Wohnung geplant ist. Er rät dringend dazu sämtliche Wertsachen, die in der Wohnung sind in Sicherheit zu bringen und sagt, dass ein Polizist in Zivil persönlich vorbeikommt, die Sachen in Empfang zu nehmen und sicher zu verwahren. Wehe dem, der dem falschen Polizisten seine Wertsachen übergibt.

Unser Rat

  • Legen Sie bei englischsprachigen Anrufern, die Ihnen nicht persönlich bekannt sin umgehend auf.
  • Wenn Sie die Polizei anruft, lassen Sie sich eine Rückrufnummer geben und rufen dann umgehend die 110 an.
  • Sie können sich bei der Polizei ein Codewort für wichtige Angelegenheiten hinterlegen lassen.

 

VonI. Zastrow

Systemupdates bei Smartphones & Tablets überprüfen

Wer ein Smartphone oder Tablet besitzt, der sollte sein System immer auf dem neusten Stand halten. Systemupdates schließen Sicher­heits­lücken und sorgen für eine reibungslose Funktion des Smartphones. Auch wenn es oft lästig ist, sollte von Zeit zu Zeit geprüft werden, ob neue Systemupdates vorliegen.

Vorgehensweise bei Android Geräten
In der Regel finden Sie den entscheidenden Menüpunkt auf folgendem Weg:

  1. Öffnen Sie die „Einstellungen
  2. Wählen Sie „System
  3. Tippen Sie auf „Über das Telefon
  4. Dort finden Sie den Punkt „Systemupdates

Wenn Sie bei den Systemupdates sind, wird die aktuelle Version angezeigt und man kann dort direkt die Suche nach neuen Updates starten.

Vorgehensweise bei iPad und iPhone

  1. Öffnen Sie die „Einstellungen
  2. Unter „Allgemein“ finden Sie den Punkt „Systemupdates

Beispiel: Einstellung bei einem Samsung Smartphone

VonI. Zastrow

Info zum eM Client Sommerangebot

Nutzer des eM Client E-Mail Programms erhalten derzeit ein Angebot zum Upgrade ihres Programms auf eM Client Pro zu einem Sonderpreis von 19,95 €

Dieses Angebot richtet sich an diejenigen, die eM Client professionell nutzen oder mehr als 2 E-Mail-Adressen mit eM Client verwalten.

Für Privatnutzer lohnt sich das Upgrade allerdings nicht.

Unser Rat

  • Wenn Sie Privatnutzer sind, können Sie eM Client weiterhin in der kostenlosen Free Version nutzen
  • Sollten Sie eM Client geschäftlich nutzen, könne wir das Angebot empfehlen.

 

VonI. Zastrow

Google+ wird am 2.4.2019 eingestellt: Das sollten Sie beachten

In einer Mail, die viele Nutzer von Google Diensten erhalten, fordert Google zum Speichern der Inhalte bei Google+ bis zum  31. März 2019 auf.
Wie bereits im Februar in einer Mail angekündigt (Siehe Beitrag vom 6.2.2019), stellt Google das 2011 gestartete Soziale Netzwerk Google+ im April 2019 ein.

Was ist Google+ (Google Plus)
Mit Google+ wollte Google ein Soziales Netwerk nach dem Vorbild von Facebook aufbauen. Über ein persönliches Profil konnte man sich mit Freunden und Bekannten verbinden und Erlebnisse, Ideen oder persönliche Ansichten teilen.

Warum wird Google+ eingestellt
Das Soziale Netzwerk Google+ wurde durch die Dominanz von Facebook von sehr wenigen Teilnehmern genutzt und hat seit seiner Gründung 2011 nur ein Schattendasein geführt. Mangels Akzeptanz der Nutzer stellt Google dieses Soziale Netzwerk zum April 2019 ein.

Was passiert mit der Google Suche, Gmail, Google Kalender und anderen Google Diensten?
Diese Angebote sind von der Einstellung von Google+ unberührt. Alles bleibt, wie es ist.


Abbilsung: Google Plus Profil

VonI. Zastrow

Energiesparmodus kann wichtige Updates verhindern

Bei vielen PCs fehlen trotz automatischer Windows-Update Funktion wichtigen Sicherheits- und Funktionsupdates.
Speziell ist dies der Fall beim sogenannten Oktober-2018-Updates (1809), das mit über 4 GB Downloadgröße einen riesigen Brocken darstellt. Gerade die Größe des Downloads ist besonders für diejenigen, die Ihr Gerät nur wenig nutzen oder die Energiespar-Einstellungen falsch eingestellt haben ein Problem. Immer wenn der PC eingeschaltet ist und das Update anfängt zu laden, wird es gleich wieder unterbrochen, da entweder der PC ausgeschaltet wird, oder die automatischen Energiespar-Einstellungen das Gerät in den Ruhemodus versetzen.

Unsere Empfehlung

  1. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit die Updates in den Einstellungen. Bei Windows 10 finden Sie die Einstellungen Startmenü am linken Rand (Zahnradsymbol)
  2. Überprüfen Sie die Energiespar-Einstellungen. Beim Laptop gelangen Sie über einen Rechtsklick auf das Batteriesymbol unten rechts in der Taskleiste am schnellsten dort hin (Anleitung mit Bildern unten).
  3. Lassen Sie Ihren PC von Zeit zu Zeit etwas länger laufen. Auch wenn Sie ihn nicht unbedingt benötigen. Ein mal im Monat 3-4 Stunden am Stück.

Anleitung:
So passen Sie Ihre Energiespar-Einstellungen an

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bateriesymbol unten rechts in der Taskleiste


2.  Klicken Sie beim ausgewählten Energiesparplan (Hier Höchstleistung) auf Energiespaplaneinstellungen ändern.


3. Stellen Sie im Modus Netzbetrieb den Energiesparmodus auf „Niemals


 

 

VonI. Zastrow

Kaspersky Secure Connection für private Nutzer unnötig

So genannte VPN Anbieter werben derzeit vermehrt um Kundschaft. Die meist kostenpflichtigen Angebote sind jedoch für Privatnutzer unnötig. Bei einer VPN Verbindung wird der Datenverkehr zunächst verschlüsselt zu einem so genannten VPN Server des VPN-Anbieters geleitet, der wiederum die Herkunft der Anfragen verschleiern soll. Da in der Praxis immer mehr Onlineangebote inkl. E-Mail über eine HTTPS / TLS-Verschlüsselung geschützt sind, bringt für den privaten Nutzen der Einsatz eines zusätzlichen VPN-Kanals wenig Zusatznutzen.

AUSNAHME: Wer mit seinem Laptop oder Smartphone über fremde WLAN Zugänge Internetdienste nutzt, kann über einen VPN Anbieter unterbinden, dass vom dortigen Zugriffspunkt Daten mitgelesen werden können. So ist Beispielsweise beim Onlinebanking oder Trading in einem Hotel ein VPN-Anbieter eine zuätzliche Sicherheit.

Wie die meisten anbiter von Virenschutz-Lösungen, bietet auch Kaspersky einen VPN-Dienst namens „Kaspersky Secure Connection“ an. Kaspersky Secure Connection installiert sich bei der Installation von Kaspersky Virenschutz Software automatisch mit und bietet für 29€ / Jahr den erweiterten VPN Schutz an.

Unsere Empfehlung
Wenn rechts unten am Bildschirm die Meldung von Kaspersky Secure Connection erscheint, können Sie diese einfach ignorieren.
Wer diese Modul dauerhaft von seinem Gerät entfernen möchte, kann Kspersky Secure Connection deinstallieren.

Kurzanleitung für Windows 10

  • Klicken Sie links unten auf die Windows-Fahne (Startmenü)
  • Anschließend am linken Rand des Startmenüs auf das Zahnrad (Einstellungen)
  • Bei den Einstellungen wählen Sie den Punkt „Apps“
  • In der Liste der Apps  klicken Sie auf „Kaspersky Secure Connection“
  • Klicken Sie auf „Deinstallieren“