Kaspersky Secure Connection für private Nutzer unnötig

VonI. Zastrow

Kaspersky Secure Connection für private Nutzer unnötig

So genannte VPN Anbieter werben derzeit vermehrt um Kundschaft. Die meist kostenpflichtigen Angebote sind jedoch für Privatnutzer unnötig. Bei einer VPN Verbindung wird der Datenverkehr zunächst verschlüsselt zu einem so genannten VPN Server des VPN-Anbieters geleitet, der wiederum die Herkunft der Anfragen verschleiern soll. Da in der Praxis immer mehr Onlineangebote inkl. E-Mail über eine HTTPS / TLS-Verschlüsselung geschützt sind, bringt für den privaten Nutzen der Einsatz eines zusätzlichen VPN-Kanals wenig Zusatznutzen.

AUSNAHME: Wer mit seinem Laptop oder Smartphone über fremde WLAN Zugänge Internetdienste nutzt, kann über einen VPN Anbieter unterbinden, dass vom dortigen Zugriffspunkt Daten mitgelesen werden können. So ist Beispielsweise beim Onlinebanking oder Trading in einem Hotel ein VPN-Anbieter eine zuätzliche Sicherheit.

Wie die meisten anbiter von Virenschutz-Lösungen, bietet auch Kaspersky einen VPN-Dienst namens „Kaspersky Secure Connection“ an. Kaspersky Secure Connection installiert sich bei der Installation von Kaspersky Virenschutz Software automatisch mit und bietet für 29€ / Jahr den erweiterten VPN Schutz an.

Unsere Empfehlung
Wenn rechts unten am Bildschirm die Meldung von Kaspersky Secure Connection erscheint, können Sie diese einfach ignorieren.
Wer diese Modul dauerhaft von seinem Gerät entfernen möchte, kann Kspersky Secure Connection deinstallieren.

Kurzanleitung für Windows 10

  • Klicken Sie links unten auf die Windows-Fahne (Startmenü)
  • Anschließend am linken Rand des Startmenüs auf das Zahnrad (Einstellungen)
  • Bei den Einstellungen wählen Sie den Punkt „Apps“
  • In der Liste der Apps  klicken Sie auf „Kaspersky Secure Connection“
  • Klicken Sie auf „Deinstallieren“

 

Über den Autor

I. Zastrow administrator

Supportleiter im MC50plus Helpdesk