Archiv der Kategorie: %s Sicherheits-Blog

VonI. Zastrow

Keine Angst vor dem Windows 10 Creators Update

Wer einen Windows 10 Computer benutzt wird in nächster Zeit beim Start des Systems etwas mehr Geduld brauchen, als gewöhnlich.
Der Grund dafür ist die automatische Installation des Windows 10 Creators Updates mit vielen Detailverbesserungen und verbesserter Sicherheit.

Wenn die Installation startet, benötigt das System in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten und erscheint anschließend  ohne wesentliche optische Änderungen für den Nutzer.


Das müssen Sie wissen

  • Das Update wird automatisch installiert und ist kostenlos.
  • Da sich die ca. 3GB große Update-Datei im Hintergrund lädt, kann es noch etwas dauern, bis die Installation startet.
  • Die Installation dauert ca. 1-2 Stunden. Anschließend müssen Sie auf „Weiter„, auf „Annehmen“ und noch mal auf „Weiter“ klicken.
  • Nach dem Update sieht der Bildschirm genau so aus, wie vorher.
  • Das Creators Update verbessert die Sicherheit und bringt neue Funktionen, insbesondere für Spiele und 3D Funktionen.

Wichtige Klicks zum Abschluss des Windows 10 Creators Updates

Klick 1
WEITER

VonI. Zastrow

Telefonbetrüger überreden zur Fernwartungs-Verbindung

Wir möchten Sie aus aktuellem Anlass  vor Betrugsanrufen warnen bei denen Sie aufgefordert werden Ihren PC einzuschalten und den Anweisungen des Anrufers zu folgen. Auch wenn die psychologisch geschulten Anrufer einen noch so dringenden Grund angeben, lassen Sie sich nicht überrumpeln. Wer sich auf die Anweisungen einlässt ist ruck zuck einige hundert Euro los, oder verliert alle seine Dateien.

Erteilen Sie Abzockern eine Abfuhr
Wie würden Sie sich verhalten, wenn Sie einen Anruf eines Mitarbeiters der Firma Microsoft erhalten, der Sie eindringlich dazu auffordert unverzüglich Ihren PC einzuschalten und seinen Anweisungen zu folgen, da Ihr System von einem gefährlichen Virus infiziert sei? Wer sich auf die Anweisungen einlässt, ermöglicht dem vermeintlichen Microsoft Techniker einen Fernwartungszugriff auf sein System. Sobald dies geschehen ist, werden vermeintliche Viren gefunden und beseitigt. Anschließend werden Sie aufgefordert, den Service per Kreditkarte zu bezahlen. Ihnen wird dabei eine Internetseite gezeigt, die sehr vertrauenswürdig aussieht und mit einem gefälschten Microsoft Logo versehen ist. Sollten Sie sich der Zahlung verweigern, wird Ihr PC blockiert und Sie haben keinen Zugriff mehr auf Ihre Dateien.

Wichtige Verhaltensregeln
  • Lassen Sie sich nicht überrumpeln!
    Vertrösten Sie im Zweifelsfall den Anrufer auf einen späteren Zeitpunkt und wenden Sie sich an unsere Service-Hotline. Auskünfte und Beratung in diesem Zusammenhang sind kostenlos! Tel.: 089-55293606
  • Lassen Sie niemals unbekannte Personen auf Ihren PC zugreifen!
    Fernwartungen sind sehr praktisch um schnell und unkompliziert Probleme zu lösen. Sie können aber auch von Betrügern missbraucht werden. Damit jemand einen Fernzugriff herstellen kann, müssen Sie immer die Freigabe erteilen, indem Sie dem Anrufer eine Nummer vorlesen.
  • Vorfälle melden!
    Sollten Sie Opfer eines derartigen Betrugs geworden sein, lassen Sie Ihren Computer unbedingt von einem Fachmann überprüfen. Möglicherweise wurden wichtige Passwörter entwendet, oder ein Trojaner installiert.

 

VonI. Zastrow

SPAM-ALARM: Gefälschte Mail im Namen der Sparkasse

Aktuell im Umlauf: Gefälschte Mail im Namen der Sparkasse mit gefährlichem Link.

Bitte umgehend löschen und auch die gelöschten Objekte leeren.

Abbildung der SPAM E-Mail

 

VonI. Zastrow

Fünf Mythen über SPAM E-Mails

Warum landen SPAM E-Mails in Ihrem Postfach, warum filtert ihr E-Mail Programm diese nicht einfach aus und wie müssen Sie sich verhalten, wenn eine Zahlunsbefehl in Ihrem Postfach landet? Für international agierende Betrügerbanden hat sich die SPAM Methode als lukratives Geschäftsfeld entwickelt.
Die üblichen  Maschen „Angst“ „Gier“ und „Neugier“ verführen immer öfters ahnungslose Nutzer zum gefährlichen Klick auf Links oder Anlagen.

Mit unseren Fünf Mythen über SPAM E-Mails bringen wir Klarheit in oft falsch verstandene Zusammenhänge:

Mythos 1
Wenn ich eine Zahlungsaufforderung per E-Mail erhalte, bin ich verpflichtet diese zu bezahlen.

RICHTIG IST: Lassen Sie sich durch Zahlungsaufforderungen und Drohungen per E-Mail nicht einschüchtern. Zahlungs-Befehle per E-Mail sind rechtlich nicht durchsetzbar.

Mythos 2
Wenn ich meine E.Mail Adresse nur an meine engsten Bekannten weiter gebe, erhalte ich keine SPAM E-Mails.

RICHTIG IST: Da bei vielen E-Mail Anbietern (z.B. Telekom, gmx, Yahoo, etc)., Kundendaten gestohlen wurden, kann auch Ihre Adresse in falsche Hände gelangt sein.  Zudem kann ein Freund oder Bekannter Ihre Adresse weitergeben haben.

Mythos 3
Wenn eine SPAM E-Mail keine Anlage enthält ist sie nicht gefährlich.

RICHTIG IST: Auch wer auf einen LINK in einer E-Mail klickt, geht ein Risiko ein.

Mythos 4
Mein SPAM Filter im E-Mail-Programm und mein Virenschutz können alle SPAM Mails blockieren.

RICHTIG IST: Wenn eine E-Mail den Weg durch die Schutzfilter Ihres E-Mail Anbieters schafft, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ihr E-Mail-Programm den Betrug erkennt. Sollte sich ein Virus in der Anlage befinden, wird dieser von einem guten Virenschutz unschädlich gemacht. Der Text der E-Mail kommt jedoch trotzdem durch.

Mythos 5
Wenn ich eine SPAM E-Mail lösche, ist sie endgültig von meinem System entfernt.

RICHTIG IST: Wenn Sie eine Nachricht löschen, ist sie meist noch im Ordner „Gelöschte Objekte“ zu finden. Löschen Sie alle SPAM E-Mails also auch noch dort.

VonI. Zastrow

Fotos blockieren Live Mail Postausgang

Wer mit dem E-Mail Programm Windows Live Mail 2011/2012 Fotos versendet muss in Zukunft auf die so genannte Albenansicht verzichten.
Der Hintergrund ist die Umstellung des Cloud-Dienstes Microsoft SkyDrive auf Microsoft OndDrive.

Nachdem auch die Weiterentwicklung von Windows Live Mail aim Januar 2017 eingestellt wurde kann auch nicht damit gerechnet werden, dass diese Funktion wieder korrigiert wird.

Die Lösung

Wer in Zukunft beispielsweise direkt aus dem Windows Explorer, oder mit Picasa Fotos versenden möchte, muss diese vor dem Absenden in ein Dateianlage umwandeln.

Anleitung

1: Wenn dasa E-Mail Fenster in der Albenansicht auf geht, klicken Sie zunächst mit einem Doppelklick auf das Foto in der Albenansicht

2: Klicken Sie nun oben in der Symbolleiste auf das Symbol mit der Büroklammer

3: Geben Sie die Adresse des Empfängers ein

4:  Klicken Sie auf „Senden“

 

 

 

 

 

 

 

VonI. Zastrow

Gefährliche Phishing E-Mail im Umlauf

Eine neu aufgetauchte Phishing E-Mail fordert dazu auf ein Sicherheits-Zertifikat der Sparkasse zu legitimieren.

Wer diesen Anweisungen folgt, läuft Gefahr sich einen gefährlichen Krypto-Trojaner zu installieren.

Wir raten:

  • Löschen Sie die E-Mail umgehend und leeren sie die gelöschten E-Mails.
  • Klicken Sie keinesfalls auf die rot hinterlegte Schaltfläche Legitimierung

Solange der Link nicht angeklickt wird, geht von dieser E-Mail keine Gefahr aus.


Abbildung der Phishing E-Mail

 

VonI. Zastrow

Microsoft Internet Explorer am Ende

Verzögerungen, Programmabstürze und Script-Fehler
Der immer noch von vielen gewohnheitsmäßig verwendete Microsoft Internet Explorer sorgt vermehrt für Probleme beim Abrufen von Internetseiten. Neben Verzögerungen beim Laden stürzt das Programm immer häufiger ab und reißt im Extremfall sogar das gesamte System mit in den „Abgrund“.  In diesem Fall muss der PC über langes Drücken der Einschalttaste abgewürgt werden. Diese Unannehmlichkeitenzwingen immer mehr Nutzer dazu, ihr gewohntes Internetprogramm zu wechseln.

Das sind die Lösungen

  1. Wer bereits einen PC mit dem Betriebssystem Windows 10 nutzt, kann auf den im System enthaltenen Nachfolger „Microsoft Edge“ umsteigen.
  2. Wer noch über ein älteres System wie Windows 8, oder Windows 7 verfügt, sollte auf die Alternative Mozilla Firefox umstellen.

Da Mozilla Firefox in allen Fällen eine empfehlenswerte Lösung darstellt empfehlen wir jedem, diesen zu installieren.

Der folgende Anleitungs-Film zeigt, wie sie über den Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox downloaden und installieren können.

TIPP: Wenn Sie bereits unser Mediencenter 50plus Erste-Hilfe-Paket besitzen, installieren wir Ihnen Firefox und geben Ihnen eine kurze Einweisung zur Nutzung.

 

VonI. Zastrow

Windows Vista nur noch bis 11.4.2017

Nach dem 11.4.2017 wird Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr für Windows Vista anbieten. Wichtig ist ein aktueller Softwarestand vor allem dann wenn man mit dem Gerät im Internet surft oder E Mails abruft.

Für alle die noch Windows Vista benutzen empfehlen wir eine der zwei folgenden Möglichkeiten:

Zum einen ein Update von Windows Vista auf Windows 7. Die in dem meisten Fällen sinnvollere Variante ist allerdings der Wechsel auf ein Neugerät, denn Sie müssen bedenken die meisten Vista Geräte sind inzwischen auch 7 – 10 Jahre alt.

Sie haben Fragen? Das Mediencenterteam berät Sie gerne.

Im Übrigen alle Windows 7 Nutzer bekommen noch bis zum 14. Januar 2020 Sicherheitsupdates.

VonI. Zastrow

Kaspersky Software-Manager mit unerwünschten Nebenwirkungen

Um PC-Systeme noch besser abzusichern, lassen sich die Hersteller von Virenschutz-Software immer neue Mechanismen einfallen und die Schutzprogramme werden daher auch  immer komplexer.

Was gut gemeint ist, führt bei PC Anfängern  zunehmend zu Überforderung und Verunsicherung. Wer den Anweisungen der Schutzsoftware bedenkenlos folgt, erlebt dann auch oft böse Überraschungen.

Ein Beispiel ist der, seit der Version 2017 bei Kaspersky eingebaute „Software-Manager„. Dieser schlägt unter anderem vor Programme, die länger als 100 Tage nicht genutzt wurden zu deinstallieren. Wer diesen Anweisungen folgt und nicht aufpasst, kann sich beispielsweise seinen Drucker, Scanner, oder das Programm für die letztjährige Steueerklährung löschen. Dies ist zwar theoretisch ein Beitrag zur PC-Sicherheit, aber in der Praxis dann sehr ärgerlich.


Unsere Empfehlung:

  1. Setzen Sie Schutzsoftware ein, die für Ihre Anforderungen passt. Wenn Sie beispielsweise kein Onlinebanking machen und im Internet nichts bestellen, reicht eine einfachere Version, wie die Schutzsoftware Kaspersky Anti Virus auch aus.
  2. Schalten Sie überflüssige Funktionen in den Einstellungen ab. Wie Sie den Software-Manager bei Kaspersky Internet Security deaktivieren, wird in folgenderAnleitung gezeigt.

 

 

VonI. Zastrow

Störungen beim E-Mail-Abruf bei Yahoo

Derzeit kommt es beim Freemail Anbieter Yahoo zu Störungen beim Abrufen der E-Mails, beispielsweise mit Windows Live Mail, Mozilla Thunderbird und Outlook. Wer versucht, E-Mails zu empfangen oder zu senden erhält unvermittelt eine Aufforderung, seinen Benutzernamen und sein Kennwort einzugeben.

Laut unseren Erfahrungen sind E-Mail-Adressen mit der Endung @yahoo.de betroffen.

Verhaltensregeln:

  • Wenn die Meldung erscheint, klicken Sie einfach auf OK, ohne vorher Angaben zu ändern.
  • Ändern Sie keinesfalls die Angaben im Feld Kennwort.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie ihr Yahoo Kennwort richtig notiert haben! Machen Sie den Test unter https://login.yahoo.com
  • Wenden Sie sich im Zweifelsfall an unseren Service.

Abb. Loginfeld auf der Internetseite von Yahoo