Archiv der Kategorie: %s Sicherheits-Blog

VonI. Zastrow

Windows Vista nur noch bis 11.4.2017

Nach dem 11.4.2017 wird Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr für Windows Vista anbieten. Wichtig ist ein aktueller Softwarestand vor allem dann wenn man mit dem Gerät im Internet surft oder E Mails abruft.

Für alle die noch Windows Vista benutzen empfehlen wir eine der zwei folgenden Möglichkeiten:

Zum einen ein Update von Windows Vista auf Windows 7. Die in dem meisten Fällen sinnvollere Variante ist allerdings der Wechsel auf ein Neugerät, denn Sie müssen bedenken die meisten Vista Geräte sind inzwischen auch 7 – 10 Jahre alt.

Sie haben Fragen? Das Mediencenterteam berät Sie gerne.

Im Übrigen alle Windows 7 Nutzer bekommen noch bis zum 14. Januar 2020 Sicherheitsupdates.

VonI. Zastrow

Kaspersky Software-Manager mit unerwünschten Nebenwirkungen

Um PC-Systeme noch besser abzusichern, lassen sich die Hersteller von Virenschutz-Software immer neue Mechanismen einfallen und die Schutzprogramme werden daher auch  immer komplexer.

Was gut gemeint ist, führt bei PC Anfängern  zunehmend zu Überforderung und Verunsicherung. Wer den Anweisungen der Schutzsoftware bedenkenlos folgt, erlebt dann auch oft böse Überraschungen.

Ein Beispiel ist der, seit der Version 2017 bei Kaspersky eingebaute „Software-Manager„. Dieser schlägt unter anderem vor Programme, die länger als 100 Tage nicht genutzt wurden zu deinstallieren. Wer diesen Anweisungen folgt und nicht aufpasst, kann sich beispielsweise seinen Drucker, Scanner, oder das Programm für die letztjährige Steueerklährung löschen. Dies ist zwar theoretisch ein Beitrag zur PC-Sicherheit, aber in der Praxis dann sehr ärgerlich.


Unsere Empfehlung:

  1. Setzen Sie Schutzsoftware ein, die für Ihre Anforderungen passt. Wenn Sie beispielsweise kein Onlinebanking machen und im Internet nichts bestellen, reicht eine einfachere Version, wie die Schutzsoftware Kaspersky Anti Virus auch aus.
  2. Schalten Sie überflüssige Funktionen in den Einstellungen ab. Wie Sie den Software-Manager bei Kaspersky Internet Security deaktivieren, wird in folgenderAnleitung gezeigt.

 

 

VonI. Zastrow

Störungen beim E-Mail-Abruf bei Yahoo

Derzeit kommt es beim Freemail Anbieter Yahoo zu Störungen beim Abrufen der E-Mails, beispielsweise mit Windows Live Mail, Mozilla Thunderbird und Outlook. Wer versucht, E-Mails zu empfangen oder zu senden erhält unvermittelt eine Aufforderung, seinen Benutzernamen und sein Kennwort einzugeben.

Laut unseren Erfahrungen sind E-Mail-Adressen mit der Endung @yahoo.de betroffen.

Verhaltensregeln:

  • Wenn die Meldung erscheint, klicken Sie einfach auf OK, ohne vorher Angaben zu ändern.
  • Ändern Sie keinesfalls die Angaben im Feld Kennwort.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie ihr Yahoo Kennwort richtig notiert haben! Machen Sie den Test unter https://login.yahoo.com
  • Wenden Sie sich im Zweifelsfall an unseren Service.

Abb. Loginfeld auf der Internetseite von Yahoo

VonI. Zastrow

Was Sie über Cookies unbedingt wissen sollten. 6 Fragen und Antworten

1) Was sind Cookies überhaupt?

Lassen Sie es mich an einem Beispiel erklären:

Sie schauen sich heute die Webseite von www.bild.de (Betreiber: BILD GmbH & Co. KG) an um aktuelle Schlagzeilen zu lesen. Zwei Tage später, rufen Sie dieselbe Seite wieder auf, um zu sehen, was es Neues gibt. Da beim ersten Besuch der Webseite diese ein so genanntes Cookie mit einer anonymen ID-Nummer und dem Datum in Ihrem Browser abgelegt hat, erkennt Bild, dass der gleich Computer vor zwei Tagen bereits schon einmal deren Angebot aufgerufen hat. Webseiten können demnach also nicht nur Cookies in Ihrem Browser speichern, sondern diese auch wieder auslesen.

2) Sind Cookies aus Datenschutzrechtlicher Sicht zulässig?

Da Cookies selbst  keine personenbezogenen Daten, wie Name, Adresse etc. erfassen können, sind sie zumindest nicht unzulässig. In Kombination mit Daten, die z.B. beim Bestellen eines Produktes angegeben werden, sind über Umwege allerdings doch derartige Rückschlüsse nicht auszuschließen. Es handelt sich also um eine Grauzone, die durch die Umsetzung der EU Cookie-Richtlinie noch endgültig geklärt werden muss.

3) Sind Cookies ein Risiko für die Systemsicherheit?

Nein. Über Cookies können keine Viren oder Trojaner eingeschleust werden. Es sind lediglich einfache Textdateien, die keinen Schaden anrichten können.

4) Sind Cookies überhaupt nötig?

Es gibt auf Webseiten einige Funktionen, die aus technischer Sicht die Cookie-Technik benötigen. Die allermeisten Cookies dienen jedoch der statistischen Auswertung für Marketingzwecke.

5) Was sind Drittanbieter Cookies?

Viele Webseiten haben neben den eigentlichen Informationen des Anbieters Verbindungen zu anderen Diensten. Beispielsweise zu Werbeagenturen, die Werbebanner einblenden, zu Facebook, Twitter, und Google. Wir haben Beispielsweise bei www.bild.de  analysiert, dass es dort Verbindungen zu ca. 20 anderen Diensten gibt. Alle diese verbundenen Dienste können ebenfalls Cookies übertragen und diese wieder auslesen, wenn die Webseite von Bild.de aufgerufen wird.

6) Wie kann ich mich schützen?

Der einzige und derzeit effektivste Schutz besteht darin, die Cookies regelmäßig zu löschen. Idealerweise jedes mal nach Beenden der Internet-Sitzung. Dazu finden Sie unten ein Anleitungs-Video.

Cookies automatisch löschen

Auch wenn es keine direkte Bedrohung gibt, ist vielen Internetnutzern der „Auswertungswahn“ suspekt.
Wir empfehlen daher bei dem von Ihnen genutzten Internet-Broser (z.B. Internet Explorer, Firefox oder Chrome), das automatische Löschen dieser Informationen zu aktivieren. Dadurch werden beim Schließen des Programms automatisch alle Cookies und der Verlauf aufgerufener Webseiten gelöscht. Das folgende Anleitungs-Video zeigt die dazu nötigen Schritte bei Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer und Google Chrome.

VonI. Zastrow

Gefälschte SPAM E-Mail von Amazon

Eine derzeit kursierende SPAM E-Mail verunsichert derzeit viele Nutzer. Die gefälschte E-Mail mit einer gefährlichen .zip Anlage enthält die genauen Adressdaten inkl. Anschrift und Telefon-Nr.
Löschen Sie diese E-Mail bitte umgehend und klicken Sie keinesfalls auf die Anlage. Die Anlage enthält einen gefährlichen Virus.
Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Es gibt keine wirksamen Zahlungsaufforderungen per E-Mail!

Betreff:
Die automatische Kontoabbuchung von Amazon konnte nicht vorgenommen werden

Absender:
Abrechnung Amazon GmbH <support@amazon.com>

Diese E-Mail wird auch in abgewandelten Formen auftauchen.

Abbildung der SPAM E-Mail

 

VonI. Zastrow

Gefährliche SPAM E-Mail von Rechnungsstelle Ebay AG

Eine derzeit kursierende SPAM E-Mail verunsichert derzeit viele Nutzer. Die gefälschte E-Mail mit einer gefährlichen .zip Anlage enthält die genauen Adressdaten inkl. Anschrift und Telefon-Nr.
Löschen Sie diese E-Mail bitte umgehend und klicken Sie keinesfalls auf die Anlage. Die Anlage enthält einen gefährlichen Virus.
Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Es gibt keine wirksamen Zahlungsaufforderungen per E-Mail!

Betreff:
Konto-Lastschrift konnte nicht durchgeführt werden

Absender:
Rechnungsstelle Ebay AG (info@giropoay.de)

Diese E-Mail wird auch in abgewandelten Formen auftauchen.

Abbildung der SPAM E-Mail (Persönliche Daten wurden unkenntlich gemacht)

VonI. Zastrow

CCleaner funktioniert nach Win 10 Dezember-Update nicht mehr

Nach den Windows 10 Dezember-Updates sind ältere CCleaner Versionen nicht mehr kompatibel.
Im Info-Center wird dazu eine entsprechende Nachricht eingeblendet.

Lösung:

Laden Sie sich die neueste Version über folgenden Link:

http://www.piriform.com/ccleaner/download

TIPP
Lassen Sie sich die neue Version per Fernwartung installieren und einstellen.
Nutzen Sie das MC50plus Erste-Hilfe-Paket


Installationsschritte nach dem Download



VonI. Zastrow

Was ist Kaspersky Secure Connection?

Nach einem automatischen Kaspersky Update erscheint auf dem Desktop ein neuen, wabenartiges Symbol, mit der Beschriftung „Kaspersky Secure Connection„.
Hinter dem klangvollen Namen verbirgt sich ein kostenpflichtiger Zusatzdienst, mit welchem man sich im Internet eine „Tarnkappe“ aufsetzen kann.

Mit diesem, so genannten VPN Dienst, kann man die eigene IP Adresse verschleiern, über die man unter anderem beim Aufrufen von Webseiten lokalisiert werden kann.

Wer den Dienst nutzen möchte, muss sich bei Kaspersky registrieren und eine zusätzliche Gebühr (z.B. 29€ / Jahr) bezahlen.

Unsere Empfehlung:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol
  2. Klicken Sie im Kontext Menü auf Löschen

Wer das Modul engültig von seimnem Syste bereinigen will, kann in der Systemsteuerung unter „Programme deinstallieren“ Kaspersky Secure Connection separat deinstallieren.

TIPP
Wir helfen Ihnen bei der Deinstallation von Kaspersky Secure Connection.
Nutzen Sie das MC50plus Erste-Hilfe-Paket

VonI. Zastrow

Windows 10 verbindet sich plötzlich nicht mehr mit dem Internet

Ein fataler Fehler bei Windows 10 legt seit 6.12.2016, weltweit die Internetverbindung vieler Windows 10 Nutzer lahm. Auch wenn die Verbindung zum Router per LAN oder WLAN noch besteht, wird bei der Verbindungsübersicht ein gelbes Dreieck mit Ausrufezeichen eingeblendet, mit der Meldung „Kein Internetzugriff“.

Da ohne Internetverbindung der Fehler nicht automatisch behoben werden kann, sind die von Microsoft und vielen Fachmedien vorgeschlagenen Lösungenngen  für ungeübte PC Nutzer eine große Herausforderung.

Die meisten scheitern dabei, eine feste IP-Adresse zu vergeben und auch die vorgeschlagene Abschaltung der Schnellstart-Funktion muss man erst finden.

Eine etwas unkonventionelle, aber einfache Lösung hat bereits vielen aus dem Dilemma geholfen:

  1. Drücken Sie bei Laufendem Betrieb für ca. 5 Sekunden den Einschaltknopf Ihres PCs und würgen Sie ihn damit einfach ab.
  2. Starten Sie Ihren PC wieder neu.
  3. Wenn nach dem Ersten Neustart die Internetverbindug immer noch nicht geht, wiederholen Sie den Vorgang.

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Notieren Sie sich Ihre Zugangsdaten und verwahren Sie diese an einem sicheren Ort. Beispielsweise in einem Passwort-Buch.