Betrüger nutzen die Corona-Krise aus

Die aktuelle Corona-Krise ruft bereits findige Betrüger auf den Plan, sich die Verunsicherung besonders älterer Menschen zunutze machen wollen.
Wie üblich handelt es sich um bereits bekannte Betrugsmaschen, die in abgewandelter Form zum Einsatz kommen.
Aus diesem Grund möchte ich hier drei Betrugsszenarien beschreiben, vor denen Verbraucherzentralen und der Polizei derzeit warnen.


Telefonbetrug „Enkel Trick“

Das Landeskriminalamt Badenwürttemberg warnt vor folgender Betrugsmasche:
Ein Anrufer verwickelt sein Opfer in ein Gespräch und bittet um finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung eines Corona Medikamentes. Er gibt sich als ein Verwandter aus, der sich in einer außerordentlichen Notlage befindet.  Für die Übergabe wird ein Termin vereinbart, bei dem das Geld übergeben werden soll.

Unser Rat

    • Legen Sie am besten kommentarlos auf, wenn Sie eine fremde Person anruft und um etwas bittet.
    • Lassen Sie sich im Zweifelsfall die Telefon-Nummer des Anrufers geben und rufen Sie dort zur Überprüfung an.
    • Wenden Sie sich im Zweifelsfall an unsere Service-Hotline 089-55293606

Fake Onlineshops bieten woanders ausverkaufte Produkte an

Wer auf der Suche nach allerorts ausverkauften Produkten wie Desinfektionsmittel, Atemschutzmasken oder sonstigen Artikeln, die auf dem freien Markt nicht mehr erhältlich sind, kann schnell Opfer eines Fake-Onlineshops werden. Die begehrten Waren können dort bestellt werden, kommen jedoch nie beim Empfänger an. Das bezahlte Geld ist in den meisten Fällen futsch.

Unser Rat:

    • Kaufen Sie nur bei namentlich bekannten Onlineshops ein.
    • Seien Sie skeptisch, wenn woanders nicht mehr erhältliche Produkte angeboten werden.
    • Wählen Sie eine sichere Zahlmethode wie Rechnung, PayPal oder Kreditkarte.
    • Bezahlen Sie nie per Vorkasse.

Phishing-Mails künden schließung von Sparkassenfilialen an

Die Verbraucherzentrale warnt vor einer gefälschten Sparkassen Phishing E-Mail, bei der die vorübergehende Schließung von Filialen angekündigt wird.
Zur weiteren Betreuung E-Mail, Telefon und Chat, soll der Empfänger (das Opfer) seine genauen Kontaktdaten übermitteln. Die übermittelten Daten werden jedoch nicht an die Sparkasse, sondern an die Betrüger übermittelt.

Unser Rat

    • Wenn Sie per E-Mail aufgefordert werden persönliche Daten anzugeben ist dies zu 99% ein Betrugsversuch.
    • Treten Sie im Zweifelsfall telefonisch mit der Bank in Verbindung.

TIPP:
Setzen Sie sich bei Unsicherheit mit unserer Service-Hotline 089-55293606 in Verbindung. 

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