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Themen im Sicherheits-Newsletter 05.2015:

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Viele Probleme mit Windows-Updates im Mai 2015

In Übereinstimmung mit Meldungen der Fachpresse haben wir bei uns im Service ebenfalls festgestellt, dass es bei vielen Systemen mit den Mai-Updates von Microsoft Windows gehakt hat. Angefangen von stundenlangen Installationen (Schalten Sie Ihren Computer nicht aus, es werden Updates installiert), kam es in einigen Fällen sogar so weit, dass der Computer anschließend nicht mehr ordnungsgemäß hoch fuhr. Mittlerweile haben sich die Wogen aber geglättet. Lediglich einige Kunden haben sich noch beschwert, dass Ihr Computer seit Mitte Mai sehr langsam läuft. Da einige Probleme durch ein fehlerhaftes Verhalten hervorgerufen wurden, hier noch einmal die wichtigsten Informationen und Verhaltensregeln für die Microsoft-Updates:

1) Jeden zweiten Dienstag im Monat veröffentlicht der Softwarekonzern Microsoft einen ganzen Schwung von Updates, die sich nach und nach automatisch auf jedes Windows System übertragen, dass die automatische Update-Funktion eingeschaltet hat. Man spricht hier vom so genannten "Patch-Day".

2) Warten Sie, bis Ihr System automatisch die Updates lädt. Das kann unter Umständen einige Tage dauern. Starten Sie möglichst nicht gleich am "Patch-Day" manuell das Update über die Systemsteuerung. Dann ist die Gefahr am größten, dass sie sich ein fehlerhaftes Update laden. Anders gesagt: Je später sie die Updates laden, desto geringer ist die Gefahr ein fehlerhaftes, oder nicht kompatibles zu laden, weil Microsoft bis dahin den Fehler schon gefunden und behoben hat.

3) Wenn beim Ausschalten oder Einschalten der blaue Bildschirm mit der Meldung erscheint, dass gerade Updates installiert werden, schalten Sie den Computer bitte nicht aus. Auch wenn es manchmal mehrere Stunden dauert. Geduld zahlt sich hier meistens aus. Ein irregulär abgebrochenes Update verursacht viele Probleme.

SPAM-Filter bei T-Online, GMX und Web.de kontrollieren

Den einen betrifft es mehr, den anderen weniger. Der Trend ist aber eindeutig. Immer mehr SPAM- E-Mails sind im Umlauf und überfluten viele E-Mail Nutzer mit einer unangenehmen, oft obszönen, Werbeflut. Nicht zu vernachlässigen ist auch die bunte Schar von Phishing E-Mails, die unter vorgaukeln falscher Tatsachen den Empfänger dazu bewegen sollen, persönliche Daten anzugeben.

Auf der anderen Seite, beklagen sich auch immer mehr Nutzer, dass  E-Mails, die sie erwarten nicht ankommen. Buchungsbestätigungen oder E-Mails von Freunden aus dem Ausland bleiben gerne im SPAM-Filter des Anbieters hängen.

Wer sich besser gegen SPAM- und Phishing E-Mails schützen möchte, oder eine Blockade lockern möchte, sollte einen Blick in die Filter-Einstellungen seines E-Mail Anbieters wagen. Denn gefiltert wird nicht auf Ihrem Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone, sondern direkt beim E-Mail Provider wie z.B. T-Online, GMX, oder WEB.de.

Da der Weg zu diesen Spamfilter-Einstellungen durch die Bank relativ schwer zu finden ist, haben wir für die drei wichtigsten E-Mail-Anbieter eine Schritt für Schritt Anleitung erstellt, die Sie unter folgenden Links abrufen können:

SPAMFILTER bei T-Online kontrollieren

SPAMFILTER bei GMX.de kontrollieren

SPAMFILTER bei WEB.de kontrollieren

Wie Sie von Smartphone-Apps ausgespäht werden

Wenn Sie ein Smartphone oder Tablet besitzen, gibt es unzählige und meist  hilfreiche Apps, die oft kostenlos ihre Dienste anbieten. Worüber man sich aber oft nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass diese Zugriff auf andere Informationen auf dem Gerät haben und dort "herumschnüffeln".
Ich benutze beispielsweise seit über einem Jahr eine Taschenlampe-App, die mir oft hilfreiche Dienste leistet. In den App-Einstellungen meines Android-Smartphones habe ich gerade nachgeschaut, worauf diese App alles Zugriff hat. Das war vielleicht eine Überraschung:
Neben meinem Standort, erhält die App Zugriff auf meine Anruflisten, Adressbucheinträge, SMS, Kalendertermine, Fotos und und und. Quasi auf alles, was auf meinem Gerät gespeichert ist. Und nicht nur das. Die App hat auch die Berechtigung, Einträge zu ändern und sogar meine Bildschirmsperre außer Kraft zu setzen.

Aus diesem Anlass möchte ich auf ein sehr gut gemachtes Information von BR und ARTE mit dem Namen "do not track" hinweisen.

Ein, wie ich finde,  sehr gut aufgemachtes und höchst nötige Aufklärungsangebot.

Viel Spaß beim Anschauen:
  https://donottrack-doc.com

Bei Fragen und Problemen, wenden Sie sich bitte an unsere
Service-Hotline: 089-55293606

Weitere Informationen zu unseren Service-Leistungen und Tarifen finden Sie HIER

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