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Monthly Archive:September 2017

Autor:mc50plus

Was ist AdWare?

Der Begriff AdWare ist ein so genanntes Kofferwort und wird aus den Worten Adwertising (Werbung) und Software gebildet.
AdWare sorgt einerseits dafür, dass Werbung auf Ihrem Bildschirm eingeblendet wird und sammelt andererseits Daten, die für zielgerichtete Werbung verwertet werden können. Beispielsweise, was Sie im Internet suchen, welche Seiten Sie aufrufen und was Sie anklicken. Deshalb installiert sich AdWare oft als so genanntes Add-On in den Internetbrowser (Internet Explorer, Edge, Firefox und Chrome).

Ist AdWare gefährlich?
AdWare an sich ist zwar nervig, aber keine direkte Gefahr für Ihr System. Allerdings greift AdWare weitreichend in den Schutz Ihrer Privatsphäre ein, da Ihre Internet-Sitzungen überwacht und an den Betreiber übermittelt werden. Die oft aufdringlichen Werbebanner für unseriöse Angebote, stellen eine große, indirekte Gefahr dar.

Woran bemerke ich, dass AdWare auf meinem System ist?
Es gibt drei verdächtige Manipulationen, an denen man AdWare erkennt:

  1. Beim Start des PC wird man aufgefordert, Fehler zu beseitigen und ein Bereinigungsprogramm zu laden.
  2. Im Internet wird die Startseite geändert.
  3. Auf allen Internetseiten taucht unüblich viel Werbung auf.

Wie kommt AdWare auf meinen PC?
AdWare kommt meist im Gepäck kostenloser Software, die aus dem Internet geladen wird. Wer sich aus dem Internet Programme lädt, sollte diesbezüglich sehr wachsam sein.

Wie kann ich mein System von AdWare befreien?
AdWare Programme verbreiten sich in unterschiedlichen Bereichen des Systems und sind daher nicht vollständig über die Systemsteuerung zu deinstallieren. Das kostenlose Programm AdwCleaner hilft in diesen Fällen recht zuverlässig, die Übeltäter restlos zu entfernen. Link zum Download von AdwCleaner

Was ist der Unterschied zwischen einem Trojaner und AdWare?
Im Gegensatz zu einem Trojaner oder Virus, stimmt man der Installation von AdWare aktiv zu. Auch wenn die Zustimmung oft versteckt bei der Installation eines anderen Programms stattfindet.

Autor:mc50plus

Niemals zwei Virenschutzprogramme installieren!

Virenschutz Software ist dazu da, PC Systeme vor schädlichen Programmen, oder unbemerkter Manipulation zu schützen.
Wer nicht früher, oder später Opfer eines Hackerangriffs werden will, sollte hier eine gute Wahl treffen. Da es jedoch eine ganze Reihe Anbieter gibt die Virenschutz-Software Anbieten, fällt insbesondere technisch nicht versierten PC- Nutzern die Auswahl schwer. Deshalb kommt der ein- oder andere auf die Idee, sein System gleich mit mehreren Schutzprogrammen zu schützen. Was zunächst logisch klingt, kann jedoch fatale Folgen haben. Im schlimmsten Fall startet der Computer nur noch extrem langsam, oder gar nicht mehr.

Das hat folgende Gründe

  • Virenschutzprogramme überwachen sämtliche Aktivitäten und wenn ein zweites Virenschutz Programm installiert ist blockiert es diese Funktion.
  • Mehrere Virenschutzprogramme versuchen sich gegenseitig zu deaktivieren.
  • Virenschutz Programme benötigen viel Rechnerleistung. Wenn mehrere gleichzeitig aktiv sind, kann dies zu Überlastungen führen.

Nicht verwechseln
Der so genannte Windows Defender, der in jedem Windows 10 System enthalten ist, ist auch dann aktiv, wenn ein separates Virenschutzprogramm installiert ist. Da der Defender auch Basis Virenschutz-Funktionen hat, wird er oft mit einem Virenschutzprogramm verwechselt. Sobald ein Schutzsystem eines Drittanbieters installiert wird, überlässt er im jedoch das Feld.

Autor:mc50plus

CCleaner mit Schadsoftware infiziert. Das müssen Sie wissen.

Wichtig: Es ist ausschließlich die Version Cclener v5.33 betroffen!

Das ist passiert
Laut Pressebrichten und einer Information des BSDI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik), wurde das beliebte System-Bereinigungs-Programm “CCleaner” durch Hacker manipuliert. Die Manipulation wurde durch die Firma Morphisec am 12.9.2017 entdeckt.

Die Folgen
Wer sich im Zeitraum zwischen 15. August und 12. September 2017 die Software CCleaner v5.33 geladen hat, dem wurde unbemerkt ein Trojaner mit installiert. Dieser so genannte “Backdoor Trojaner”, öffnete den Hackern eine Hintertür in die infizierten Systeme.

So überprüfen Sie, ob Ihr System betroffen ist
Die betroffene Version ist ausschließlich die Version v5.33. Um die Version zu überprüfen, öffnen Sie zunächst das Programm Ccleaner Programm. Links oben im Programmfenster finden Sie die Nummer der von Ihnen genutzten Version.

Abbildung der manipulierten Version:

Weitere Vorgehensweise
Sollte die von Ihnen verwendete Version nicht die Version v5.33 sein, brauchen Sie nichts weiter zu unternehmen.
Wenn auf Ihrem System die Version v5.33 installiert ist, müssen Sie unbedingt folgende Schritte durchführen:

  1. Laden Sie unter http://www.piriform.com/ccleaner/download die neueste Ccleaner Version runter und installieren sie diese.
  2. Überprüfen Sie mit einem vollständigen Suchlauf des Virenschutz-Programms Ihr System.

Weitere Infos

  • Bei alle vom Mediencenter 50plus  installierten Ccleaner Versionen ist die Update-Funktion deaktiviert. Dementsprechend wurden unsere Kunden nicht zum Update auf die infizierte Version aufgefordert.
  • Die von uns am häufigsten verwendete und installierte Virenschutz-Software von Kaspersky findet und beseitigt die durch Cclener v5.33 eingeschleuste Backdoor.
  • Bei weiteren Fragen, hilft Ihnen unser technischer Service gerne weiter. Tel.: 089-55293606 – Service-Termin vereinbaren.

Abbildung Ccleaner Backdoor Fund durch Kaspersky Anti Virus & Internet Security:

Autor:mc50plus

Verhaltensgrundlagen beim Onlineshopping

Allgemeine Sicherheits-Regeln

Wenn man nun noch einige allgemeine Regeln für die Computersicherheit befolgt kann man bedenkenlos im Internet surfen und einkaufen. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von E-Mail-Anhängen. Schadprogramme werden oft über Dateianhänge in E-Mails verbreitet. Im Zweifelsfall fragen Sie vorsichtshalber telefonisch beim Absender nach, ob der Anhang tatsächlich von ihm stammt.
Seien Sie insbesondere vorsichtig bei Downloads von Webseiten. Vergewissern Sie sich vor dem Download von Programmen aus dem Internet, ob die Quelle vertrauenswürdig ist. Seien Sie zurückhaltend mit der Weitergabe persönlicher Informationen. Die Betrüger steigern ihre Erfolgsraten, indem sie individuell auf ihre Opfer zugehen: Zuvor ausspionierte Daten, wie etwa Surfgewohnheiten oder Namen aus dem persönlichen Umfeld, werden dazu verwandt Vertrauen zu erwecken.

7 Verhaltensgrundlagen beim Onlineshopping

  1. Informieren Sie sich über Ihren Geschäftspartner!
    Bevor Sie in einem Online-Shop einkaufen, sollten Sie genau überprüfen, ob es sich dabei auch um einen seriösen Anbieter handelt. Lesen Sie also immer die auf jeder guten Website enthaltenen Hintergrundinformationen zum betreffenden Unternehmen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Prüfen Sie auch, ob neben den elektronischen Kontaktdaten auch Adresse und Telefonnummern angegeben sind.

  2. Achten Sie darauf, dass Ihre Daten verschlüsselt übertragen werden!
    Stimmen Sie einer Übertragung von Kontonummern oder Passwörtern im Internet nur dann zu, wenn der Anbieter die Daten verschlüsselt. Das erkennen Sie bereits am “https” am Anfang der Internetadresse. Oft erscheinen auch ein Sicherheitsschloss oder ein Schlüssel als Symbole in der Statusleiste.

  3. Sichern Sie Ihre Daten!
    Stellen Sie sicher, dass Ihre Daten bei technischen Schäden auf Ihrem PC nicht verloren gehen. Insbesondere Informationen rund um Finanzen sollten Sie nicht nur auf der Festplatte Ihres PC, sondern auch auf anderen Speichermedien sichern. Sie können diese Daten beispielsweise auf CD’s oder DVD’s brennen, auf einem USB-Stick oder auf einer externen Festplatte zusätzlich speichern. Es ist sinnvoll, Bestellungen bzw. Rechnungen auch auszudrucken und aufzubewahren.

  4. Bewahren Sie Zugangscodes sicher auf!
    Die verschiedenen Zugangsdaten wie Passwörter, PIN, TANoder Chipkarten sollen Sie keinesfalls auf Ihrem Rechner abspeichern. Dort könnten Sie von Eindringlingen aufgespürt und dann missbräuchlich verwendet werden. Wenn Sie Zugangsdaten auf Papier notieren, so bewahren Sie diese Informationen an einem sicheren Ort auf. Zugangsdaten, die aus zwei Elementen bestehen (wie etwa Passwörter und PINs), sollten Sie niemals gemeinsam aufbewahren
  5. Schützen Sie sich vor Internet-Schädlingen!
    Beim Surfen im Internet wird generell empfohlen, eine Firewall und Virenschutzprogramme zu verwenden. Dies gilt natürlich auch für den Online-Einkauf, bei dem sonst schnell Viren, Trojanische Pferde oder Spionagesoftware auf Ihren PC gelangen können.

  6. Prüfen Sie, ob alternative Bestellmöglichkeiten existieren!
    Ein guter Online-Shop bietet auch die Möglichkeit, Waren telefonisch oder per Fax zu bestellen. So können Sie den Weg über das Internet umgehen, wenn er Ihnen nicht sicher erscheint.

  7. Warnung vor Phishern!
    Seien Sie vorsichtig, wenn Sie E-Mails erhalten, in denen Sie zur Aktualisierung Ihrer Kundendaten aufgefordert werden. So genannte Phisher versuchen auf diese Weise, Sie auf gefälschte Seiten von Unternehmen, etwa Banken, zu locken und Ihnen persönliche Informationen zu entlocken. Wenn Sie die Website von Geschäftspartnern besuchen wollen, dann geben Sie die Internetadresse am besten jedes Mal wieder ein – dadurch können Sie vermeiden, dass Sie von Betrügern auf gefälschte Seiten gelockt werden.

Nepper- Schlepper- Bauernfänger
Mit der Zahl der Menschen die das Internet benutzen, ist auch stetig die Zahl der schwarzen Schafe gestiegen, die das Internet zum Betrügen und Erschleichen von Geld oder anderen Leistungen missbrauchen. Durch die große Anzahl an Daten und Nutzern im Internet lassen sich die Betrüger meist nur schwer verfolgen. Die Maschen der Betrüger sind hierbei immer vielfältiger und trickreicher geworden.